Es schneit. Es friert. Und jetzt kommt der Eisregen. Es wird glatt! Deutschland muss sich ab der Nacht zum Sonntag auf gefrierenden Regen einstellen.

Warmfront bringt Glatteisgefahr

Zunächst falle Schnee, dann gehe dieser in gefrierenden Regen über, heißt es in einer Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD). Eine aus dem Südwesten über das Land ziehende Warmfront bringe die Glatteisgefahr mit sich.

Die Wetterkarte zeigt für Sonntagmorgen Schnee (blaue Symbole), Regen (grüneSymbole) und Eisregen (rote Symbole)

Die Wetterkarte zeigt für Sonntagmorgen Schnee (blaue Symbole), Regen (grüne Symbole) und Eisregen (rote Symbole)

Foto: (c) Donnerwetter.de  "Jetzt kommt Schnee und Eisregen. Achtung, morgen beim Brötchenholen im Westen und Süden verbreitet Glätte. Tagsüber mit der Rückreisewelle viel Schnee in ganz Deutschland“, sagt Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de zu BILD.

Ersten Hinweisen nach wird die Glätte laut DWD wohl zwischen Schwarzwald, Bodensee und Bayerischem Wald am gefährlichsten. Der meiste Neuschnee sei am Südrand der westlichen Mittelgebirge zu erwarten, bis zu zehn Zentimeter könnten dort binnen weniger Stunden fallen. Andernorts sei mit zwei bis fünf Zentimetern zu rechnen.

München und Frankfurt streichen Flüge

Und das Winter-Wetter zieht nicht spurlos an den Flughäfen im Süden vorbei. Einige Flüge, die am Sonntagmorgen vom Münchner Flughafen starten sollten, wurden bereits gestrichen. Das betrifft insbesondere Inlandsflüge, aber auch Ziele in Österreich und in der Schweiz. Auch an den Flughäfen in Nürnberg und Memmingen fallen Flüge aus.

Am Flughafen Frankfurt wurden am Morgen bereits Flüge annulliert. Fluggäste werden auf der Homepage gebeten, mehr Zeit für die Anreise zum Flughafen einzuplanen und sich vorab über den Status ihrer Flüge zu informieren.