Eisregen! Hunderte Crashs! Schulausfälle!
Glatteis!Drei Tote bei Unfallserie auf der A44
Bei einer Unfallserie aufgrund von Glätte auf der Autobahn 44 bei Paderborn sind am frühen Morgen drei Menschen ums Leben gekommen und mindestens elf verletzt worden.
Auf den Straßen kann es heute Morgen glatt sein, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Vor allem in Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland gebe es zum Ausgang der Nacht anfangs noch Glatteis durch leichten gefrierenden Regen.
Am Vormittag kann es noch zu Glatteis und Eisregen (rote Kringel) kommen
Blitzeis-Alarm auch in Osnabrück: Schulen sind geschlossen. Der Winterdienst ist im Dauereinsatz. Seit den frühen Morgenstunden verzeichnete die Polizeidirektion Osnabrück, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, bereits mehrere Hundert Glätteunfälle - und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Die Polizei Osnabrück meldete um 10 Uhr: „Eine spürbare Entspannung der Lage ist derzeit nicht in Sicht. Die Glätte führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.“
Neben dem Landkreis Osnabrück waren auch die Landkreise Grafschaft Bentheim, Emsland und Vechta betroffen.
In Vechta ist die Lage „katastrophal“
In Vechta sei die Lage „katastrophal“, sagte ein Sprecher. Auch Lastwagen stünden quer. Überwiegend handelt es sich bei den Unfällen in dem betroffenen Gebiet um Blechschäden, es gibt aber auch Leichtverletzte. „Wenn es irgend möglich ist, sollte man zu Hause bleiben“, riet der Sprecher der Polizei Osnabrück. Auch Radfahrer und Fußgänger seien stark gefährdet.
Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de zu BILD: „Es ist gefährlich. In der Höhe ist wärmere Luft, die die Schneeflocken abtauen lässt, daher der Regen, und unten ist der Boden gefroren.“ Spiegelglatte Straßen infolge von Eisregen haben auch in Ostfriesland zu Dutzenden Unfällen geführt. Ein großer Unfallschwerpunkt sei die Autobahn 31, sagte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Leer/Emden. Die Autobahn wurde deshalb dort von Emden in Richtung Leer gesperrt.
Am Freitag dann mehr Wolken, als Sonne. „Sachsen bleibt die letzte Sonnenhochburg“, sagt DWD-Meteorologe Markus Eifried. Im Westen fällt weiterhin etwas Regen.
Die Tagestemperaturen bleiben zweigeteilt. Im Westen und Südwesten milder, in der Osthälfte und im Norden gibt es verbreitet Dauerfrost, selbst an den Küsten.
Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net zu BILD: „Ab heute Abend dann wieder Glatteis-Gefahr. Das sind immer so Wolken mit etwas Regen, die sich vom Atlantik bis zu uns voranschaffen, denen geht aber dann bei uns die Puste aus. Trotzdem: Ein paar Tropfen fallen.“
Am Samstagmorgen droht wieder Eisregen (rote Kringel)
Auch in der Nacht zu Samstag kann es örtlich begrenzt regnen und die Glättegefahr steigt bei Tiefsttemperaturen von bis zu minus vier Grad an. Eis-Wetter-Gefahr!
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Für Samstag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Regen oder Schnee und damit einhergehender Glätte. Die Temperaturen liegen zwischen null und fünf Grad, im Bergland steigen sie auf maximal minus ein Grad an.
Der Winter bleibt. Auch Wetterexperte Brandt warnt: „Am Samstagmorgen legt sich eine „Eisregenbanane“ von Bremen über Hannover und Göttingen bis vereinzelt nach Franken in Bayern. In NRW und Westniedersachsen droht den ganzen Tag Glätte.“





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