You plan to move to the Philippines? Wollen Sie auf den Philippinen leben?

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Ja, es gibt tonnenweise Webseiten, die Ihnen sagen wie, warum, vielleicht warum nicht und wann Sie am besten auf die Philippinen auswandern könnten. Ich möchte Ihnen in Zukunft "zwischen den Zeilen" einige zusätzlichen Dinge berichten und erzählen. Viel Spass beim Lesen und Gute Unterhaltung!


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Tuesday, February 10, 2026

„Unmöglich, es aufzuhalten“: Neue Plage rückt Europa näher – Parasit bereitet große Sorge

 

Stand:

Frankfurt – Es ist ein winziger Schädling, der sich auf den Weg nach Europa macht – und er könnte verheerender sein als alles, was Bienenvölker bisher erlebt haben. Die Tropilaelaps-Milbe ist gerade mal so groß wie ein Stecknadelkopf, aber alles andere als harmlos. Der Parasit ist in Asien verbreitet und hat bereits Georgien erreicht. Fachleute in Europa sind alarmiert.    

Die Tropilaelaps-Milbe hat vier Beinpaare und ist mit bloßen Auge sichtbar.
Gefährlicher Parasit aus Asien: Die Tropilaelaps-Milbe hat vier Beinpaare und ist mit dem bloßem Auge sichtbar. © EU RL Bee Health/anses

„Die Globalisierung, der Klimawandel und andere Faktoren lassen uns sicher sagen, dass er früher oder später zu uns kommen wird und wir müssen bereit sein“, warnt Marco Facchinelli, Präsident des Imkerverbands Trentino in der italienischen Zeitung Il Dolomiti. Der Parasit ähnelt zwar der bereits bekannten Varroa-Milbe, ist aber deutlich gefährlicher. „Es ist unmöglich, es aufzuhalten. Wir müssen versuchen, die Ausbreitung zu verlangsamen, sobald sie auftritt“, so Facchinelli.   

Exotischer Parasit Tropilaelaps bedroht Bienen in Europa

Die Tropilaelaps-Milben sind flink und bewegen sich schnell über Brutwaben, heißt es im Steckbrief des Friedrich Loeffler Instituts (FLI). In kurzer Zeit könnten Honigbienenvölker zugrunde gehen, warnt das FLI. Die Milben ernähren und vermehren sich in der Brut von Bienenlarven und -puppen. Sie schwächen aber auch erwachsene Bienen erheblich. Befallene Völker zeigen verkrüppelte Flügel, Beine und Fühler sowie geschrumpfte Körper. Für den Menschen stellen Tropilaelaps-Milben kein Gesundheitsrisiko dar, betont das FLI.

Tropilaelaps-Alptraum aus Asien: Gefährliche Milbe breitet sich nach Westen aus

Der Parasit stammt ursprünglich aus Asien und war auf Riesenhonigbienen spezialisiert. Mittlerweile haben sich die Tropilaelaps-Milben von Iran bis Papua-Neuguinea ausgebreitet – nach jüngsten Berichten der Europäischen Union (EU) ist der exotische Schädling bereits in Georgien bei Westlichen Honigbienen (Apis mellifera) aufgetaucht – ein alarmierendes Zeichen.   

Bienen in Europa

Bienen sind für Umwelt und Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Schätzungen zufolge tragen Bestäuber, darunter Honigbienen, Hummeln und Wildbienen, jährlich mindestens 22 Milliarden Euro zur europäischen Landwirtschaft bei. Jährlich produzieren rund 600.000 Imker mit 17 Millionen Bienenvölkern 250.000 Tonnen Honig. Die Europäische Union ist nach China der zweitgrößte Honigproduzent der Welt.
Quellen: EURL Bee Health,  Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie (IZSVe)   

Tropiaelaps-Milben als gefährliche Bienenkrankheit eingestuft   

Tropialaelaps-Milben sind zwar bislang noch nicht in Deutschland, Italien oder anderen EU-Ländern aufgetreten. Doch die EU sowie die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) haben Tropilaelaps bereits als gefährliche Bienenkrankheit eingestuft, um ihre Einschleppung und Ansiedlung durch Importe zu verhindern. Der Internationale Imkerverband Apimondia forderte im Dezember 2025 koordinierte Maßnahmen auf europäischer Ebene, um das Risiko der Einschleppung und Verbreitung der Tropilaelaps-Milbe in die Europäische Union zu verringern.     

„Hat sich Tropilaelaps erst einmal etabliert, ist eine Ausrottung nicht mehr möglich“, heißt es auf der Webseite des Deutschen Bienenmonitoring (DeBimo) in einem Artikel aus dem Jahr 2023. Nach den historischen Winterverlusten im Jahr 2003 haben sich Bieneninstitute unter DeBimo zusammengeschlossen, um die Gesundheit der Honigbienen zu überwachen. Auch andere Insekten machen Europa zu schaffen: „Tödlichstes Tier der Welt“ wird resistent – Studie entdeckt neue Hotspots in Europa. (Quellen: European Union Reference Laboratory for Bee Health,  Istituto Zooprofilattico Sperimentale delle Venezie (IZSVe), Il Dolomiti, FLI) (ml)

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