Online-Zahlungen mit Kreditkarte erfordern aus Sicherheitsgründen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die Sparkassen-Finanzgruppe hat dafür verschiedene Lösungen im Einsatz, die sich technologisch weiterentwickeln. Dabei werden ältere Verfahren schrittweise durch modernere Systeme ersetzt. Aktuell betrifft eine solche Umstellung Kundinnen und Kunden, die ihre Kreditkartenzahlungen im Internet bisher über eine spezielle App freigeben.
Die Sparkasse stellt die App „S-ID-Check“ ein. Seit Mitte Januar 2026 ist es bereits nicht mehr möglich, neue Kreditkarten in der Anwendung zu registrieren. Wer seine Karte bereits hinterlegt hat, kann den Dienst noch bis Ende 2026 weiter nutzen. Danach müssen alle Nutzerinnen und Nutzer auf das 3D-Secure-Verfahren in Kombination mit der S-pushTAN-App umsteigen. Die Sparkasse empfiehlt, den Wechsel nicht bis zum letzten Moment aufzuschieben, sondern schon jetzt vorzunehmen.
S-ID-Check-Ende 2026: 3D-Secure und S-pushTAN-App ersetzen Kreditkarten-Authentifizierung
Das neue 3D-Secure-Verfahren lässt sich direkt im Online-Banking freischalten und aktivieren. Wie genau die Einrichtung abläuft, hängt davon ab, welches TAN-Verfahren bereits für das normale Online-Banking genutzt wird. Wer bisher mit ChipTAN arbeitet, kann dieses Verfahren für Überweisungen beibehalten und die S-pushTAN-App ausschließlich für Kreditkartenzahlungen verwenden. Eine detaillierte Anleitung für beide Varianten stellt die Sparkasse auf ihrer Webseite bereit.
Die Ablösung von S-ID-Check ist nicht die einzige Änderung, die Sparkassen-Kunden derzeit betrifft. Ende März 2026 schließt das Institut zusätzlich seinen Online-Speicher S-Trust. Der darin integrierte Passwort-Manager wird ebenfalls eingestellt. Nach dem 31. März ist kein Zugriff auf die gespeicherten Daten mehr möglich. Betroffene sollten ihre Informationen daher umgehend sichern und sich nach Alternativen umsehen.
Auch bei Bargeldtransaktionen kommen bald Änderungen: Neue EU‑Regel ab 2027 erschwert Barzahlungen über 3000 Euro.

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