2024 hat nicht nur im Januar einige Änderungen bei der Rente gebracht. Im Februar landen die Rentenzahlungen einmalig später als üblich auf dem Konto.
Berlin – Mit dem neuen Jahr sind einige Neuerungen für Rentner eingezogen – zum Beispiel bei den Steuern und Hinzuverdiensten. Dazu kommt eine Änderung, die die Rentenzahlungen für den Februar betrifft. Diese landen später auf dem Konto als üblich. Grund dafür ist das Schaltjahr.
Rentenzahlung im Februar: Schaltjahr verschiebt Auszahlungstermin
Alle vier Jahre gibt es in Deutschland ein Schaltjahr mit 366 statt 365 Tagen. Der zusätzliche Tag ist immer der 29. Februar. 2024 ist es wieder soweit – und betrifft dann auch die Rentenzahlungen, die in den meisten Fällen zum Ende des Monats ausgezahlt werden. Durch den zusätzlichen Tag im Februar verschiebt sich diese einmalig nach hinten – und zwar um einen Tag.
Eine Ausnahme bilden die Renten, die vorschüssig ausgezahlt werden. Diese erhalten alle Rentnerinnen und Rentner, die bis März 2004 in den Ruhestand gegangen sind. Sie bekommen die Rente für den Februar schon am 31. Januar 2024. Aber alle Personen, die seit April 2004 in den Ruhestand gegangen sind bzw. noch gehen werden, erhalten die nachschüssige Rente, also am Ende des Monats.
Auszahlungstermin bei nachschüssigen Renten im Februar 2024: Donnerstag, 29.02.2024
Rente: 2024 bringt viele Änderungen
Mit dem neuen Jahr gibt es viele Änderungen für Rentner. Unter anderem dürfen Menschen, die eine Rente aufgrund von Erwerbsminderung beziehen, seit dem 1. Januar 2024 mehr hinzuverdienen. Außerdem müssen Neurentner einen höheren Anteil ihrer Rente versteuern.
Auch bei den Altersgrenzen tut sich etwas: Das reguläre Renteneintrittsalter steigt zu Jahresbeginn auf 66 Jahre. Und zwar gilt das für Versicherte, die 1958 geboren wurden. Für diejenigen, die später geboren wurden, erhöht sich das Eintrittsalter in 2-Monats-Schritten weiter. Die reguläre Altersgrenze von 67 Jahren wird 2031 erreicht.
Auch bei der abschlagsfreien Rente für mindestens über 45 Jahre lang Versicherte (bekannt als „Rente ab 63“) steigt die Altersgrenze – nämlich auf 64 Jahre und 4 Monate für 1960 Geborene. Für später Geborene erhöht sich das Eintrittsalter bis 2029 auf 65 Jahre.
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