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Ja, es gibt tonnenweise Webseiten, die Ihnen sagen wie, warum, vielleicht warum nicht und wann Sie am besten auf die Philippinen auswandern könnten. Ich möchte Ihnen in Zukunft "zwischen den Zeilen" einige zusätzlichen Dinge berichten und erzählen. Viel Spass beim Lesen und Gute Unterhaltung!


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Thursday, June 18, 2026

Rentenerhöhung im Juli 2026: Das ändert sich für Millionen Rentner


Im Sommer warten Millionen Rentner auf freudige Nachrichten zu ihren gesetzlichen Altersbezügen. Auch in diesem Jahr fällt das Plus wieder hoch aus. Das gilt ab Anfang Juli.

Berlin (KNA) – Für rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner bringt der 1. Juli eine Erhöhung ihrer gesetzlichen Altersbezüge. Doch nicht alle erhalten zum gleichen Zeitpunkt mehr Geld. Die Deutsche Rentenversicherung verschickt von Mitte Juni bis Ende Juli dazu Briefe. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) beantwortet die wichtigsten Fragen zur Rentenanpassung:  

Artikel der KNA

Dieser Beitrag stammt von der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Um wie viel steigt die gesetzliche Rente?

Ab dem 1. Juli steigen die Renten um 4,24 Prozent. Das ist innerhalb von fünf Jahren zum vierten Mal eine Anpassung von mehr als vier Prozent. Für eine monatliche Rente von 1.000 Euro bedeutet das ein Plus von 42,40 Euro. Für die rechnerische Standardrente nach 45 Beitragsjahren mit einem durchschnittlichen Verdienst würde die monatliche Rente laut Bundessozialministerium um 77,85 Euro im Monat steigen.

Was ist die Grundlage für die Rentenerhöhung?

Die jährliche Rentenanpassung wird von der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrats festgelegt. Sie folgt der Entwicklung der Bruttolöhne. Zusätzlich gilt eine sogenannte Haltelinie für das Rentenniveau von 48 Prozent. Dieser Wert gibt vereinfacht gesagt das Verhältnis der Standardrente zu den aktuellen Löhnen an. Durch die Haltelinie soll sichergestellt werden, dass Rentner im Vergleich zur arbeitenden Bevölkerung nicht ärmer werden.

Eine ältere Frau hält Geldscheine in der Hand . Auf dem Tisch vor ihr liegen eine Geldbörse und Münzen.
4,24 Prozent mehr Rente gibt es ab Juli. Im Durchschnitt haben Rentnerinnen und Rentner dann knapp 78 Euro mehr in der Tasche. © Julia Steinbrecht/KNA     Wie hoch wäre die Rentenanpassung ohne Haltelinie ausgefallen?

Die schwarz-rote Bundesregierung hat die Haltelinie bis 2031 verlängert. Ohne diesen Schritt würde bei der Rentenanpassung auch berücksichtigt, ob sich die Zahl der Rentner im Verhältnis zur Zahl der Beitragszahler in der Rentenversicherung erhöht hat. Laut Deutscher Rentenversicherung wären die Renten ohne Haltelinie nur um 4,05 Prozent gestiegen.

Wann wird die höhere Rente ausgezahlt?

Das hängt davon ab, seit wann Rentner ihre gesetzlichen Altersbezüge erhalten. Wer bis zum 31. März 2004 in Rente gegangen ist, erhält die höhere Rente für Juli bereits am 30. Juni. Wer erst ab dem 1. April 2004 in Rente gegangen ist, erhält den höheren Betrag erstmals am 31. Juli ausgezahlt.

Wie viel Rente wird im Schnitt gezahlt?

Die durchschnittliche gesetzliche Rente liegt deutlich unter der Standardrente, daher fällt auch das Plus im Schnitt geringer aus als die genannten 77,85 Euro. Laut jüngster Statistik der Rentenversicherung lag der durchschnittliche Bezug etwa aus Alters- und/oder Witwenrente nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen bei 1.289 Euro im Monat, wobei Frauen mit 1.194 Euro darunter und Männer mit 1.416 Euro darüber lagen.   

Zur ausgezahlten Durchschnittsrente kämen mit der aktuellen Erhöhung somit etwa 55 Euro hinzu. Eine gesetzliche Rente von mehr als 3.000 Euro im Monat erhalten nach den jüngsten verfügbaren Zahlen übrigens weniger als ein Prozent der Rentenbezieher.

Ist die Rentenerhöhung in Ost und West gleich?

Ja, seit 2023 gilt in ganz Deutschland ein einheitlicher Wert. Seitdem sind die sogenannten Rentenwerte in Ost und West zu 100 Prozent angeglichen. Die Rentenanpassung erfolgt bundesweit gleich. In der Vergangenheit hatte es in manchen Jahren deutliche Unterschiede gegeben.   

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Muss die Rente versteuert werden?

Grundsätzlich ja, allerdings greift auch bei Rentnerinnen und Rentnern der Grundfreibetrag von aktuell 12.348 Euro im Jahr. Hinzu kommt, dass Renten abhängig vom Rentenbeginn steuerlich unterschiedlich behandelt werden. Bei Rentenbeginn bis spätestens Dezember 2005 gelten 50 Prozent der ersten Bruttorente als Rentenfreibetrag, der nicht versteuert werden muss.   

Dieser Freibetrag wird zu Beginn einmal berechnet und bleibt dann gleich, auch wenn die Renten angehoben werden. Jahr für Jahr fällt er für die jeweiligen Neu-Rentner zudem geringer aus. Für alle, die in diesem Jahr erstmals Rente beziehen, liegt er nur noch bei 16 Prozent der ersten Bruttorente. Ab 2058 muss die dann neue Rente grundsätzlich voll versteuert werden.

Was gilt für die Witwen- und Witwerrente?

Auch für Hinterbliebene steigt die Rente grundsätzlich zum 1. Juli. Hinzu kommt, dass sie mehr hinzuverdienen dürfen. Der Freibetrag steigt von 1.076,86 Euro auf 1.122,53 Euro. Für jedes waisenrentenberechtigte Kind kommen noch einmal 238,11 Euro dazu.  

Als die Rente mindernder Faktor kommt dagegen noch eine Sonderregelung zum Tragen: Seit Juli 2024 erhalten rund drei Millionen Rentnerinnen und Rentner einen Zuschlag zur Erwerbsminderungsrente. Dieser wird seit Dezember als Einkommen bei der Witwenrente angerechnet. Das wirkt sich aber erst ab dem 1. Juli auch bei der Auszahlung aus.  

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