Invasive Kugelfische breiten sich in Griechenlands Küstengewässern aus – mit kräftigen Kiefern, starkem Nervengift und einem Biss, der Badegäste ernsthaft verletzen kann.
Eine neue Bedrohung aus der Ferne setzt die mediterrane Fischfauna unter Druck. Und sie kann potenziell auch für Menschen ernsthafte Probleme verursachen. Es handelt sich um den sogenannten Kugelfisch, dessen Vorkommen in den Gewässern von Kreta und Griechenland stark zunimmt, nachdem er bereits Israel und Zypern kolonisiert hat.
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Dieser Artikel von Corriere Online entstand in Kooperation mit Corriere della Sera.
Die Sorge ist, dass er sich anschließend auf den Rest des Mittelmeers ausbreiten könnte, beginnend mit Italien – wie es bereits bei der Blaukrabbe und anderen invasiven Arten der Fall ist. Auch der Kugelfisch – der in Wirklichkeit zur Familie der Tetraodontidae gehört – ist eine solche invasive Spezies: Er ist nicht in unseren Meeren heimisch. Er ist aus dem Roten Meer über den Suezkanal eingewandert.
Es ist ein unerwünschter Gast, der die einheimischen Arten zunehmend verdrängt. Diese leiden stark unter seiner Präsenz: Fischer finden immer häufiger tote Fische in ihren Netzen, die am Körper große Wunden aufweisen.
Gefährlicher Biss und starke Kiefer
Verursacht werden diese Verletzungen durch den Biss der Kugelfische, die besonders kräftige Kiefer und scharfe Zähne besitzen. Sollte er einen Menschen beißen, wie es zuletzt in Griechenland geschehen ist, kann dieser Fisch zwar nicht den Tod, aber schwerwiegende Folgen verursachen.
