You plan to move to the Philippines? Wollen Sie auf den Philippinen leben?

There are REALLY TONS of websites telling us how, why, maybe why not and when you'll be able to move to the Philippines. I only love to tell and explain some things "between the lines". Enjoy reading, be informed, have fun and be entertained too!

Ja, es gibt tonnenweise Webseiten, die Ihnen sagen wie, warum, vielleicht warum nicht und wann Sie am besten auf die Philippinen auswandern könnten. Ich möchte Ihnen in Zukunft "zwischen den Zeilen" einige zusätzlichen Dinge berichten und erzählen. Viel Spass beim Lesen und Gute Unterhaltung!


Visitors of germanexpatinthephilippines/Besucher dieser Webseite.Ich liebe meine Flaggensammlung!

free counters

Total Pageviews

Showing posts with label Alexandra Grauvogl. Show all posts
Showing posts with label Alexandra Grauvogl. Show all posts

Thursday, June 4, 2026

Balance im Büro: 7 Sofort-Strategien gegen Schmerzen und Stress

 

Lächelnde Frau sitzt mit geschlossenen Augen im Bürostuhl, Hände im Nacken.
Zurücklehnen, Augen schließen und bewusst atmen: Was sich banal anhört, kann laut Forschung bei der Stressregulation helfen. © IMAGO/Depositphotos

Rückenschmerzen, Nachmittagstief oder Dauerstress im Büro? Expertinnen verraten 7 einfache, wissenschaftlich belegte Tricks für Körper und Geist im Büroalltag.

Kennen Sie das? Nach stundenlanger Bildschirmarbeit wollen Sie vom Schreibtisch aufstehen – und der untere Rücken protestiert mit Zwicken. Der Nacken fühlt sich an wie Beton, die Konzentration verabschiedet sich im Nachmittagstief, jetzt hilft nur noch Kaffee oder ein süßer Snack. Und doch bleibt zum Feierabend nur ein Gefühl: Stress!

Für Millionen Menschen gehört dieses Gefühl zum Alltag. Und die jährlichen Krankenkassenanalysen zeigen, dass es fast jeden trifft: Rückenschmerzen und stressbedingte Belastungen sind die Hauptursachen für Fehltage im Beruf.

Die gute Nachricht: Sie müssen nicht Ihr komplettes Leben umkrempeln oder täglich stundenlang im Fitnessstudio schwitzen, um gegenzusteuern. Oft sind es winzige, smarte Alltagsgewohnheiten, die einen riesigen Unterschied für Körper und Geist machen. Hier sind 7 fundierte und sofort umsetzbare Strategien, die Ihren Arbeitstag spürbar entlasten.

1. Der 30-Minuten-Wecker

Stundenlange Starre ist das größte Gift für unseren Körper. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, spätestens alle 30 Minuten kurz aufzustehen – stellen Sie sich dafür am besten einen unauffälligen Timer.

Eine wegweisende Studie der Columbia University von 2023 belegt, dass bereits fünf Minuten leichtes Gehen nach jeder halben Stunde Sitzen ausreichen, um Blutzucker- und Blutdruckwerte signifikant zu senken – zwei der größten kardiometabolischen Risikofaktoren, die durch langes Sitzen entstehen.

Jetzt für Bürofit anmelden!

Begleitend zu diesem Artikel startet am 8. Juni unsere Serie Bürofit mit Alexandra Grauvogl. Über einen Zeitraum von vier Wochen erhalten Sie dreimal pro Woche via Newsletter Tipps rund um Bewegung für Vielsitzer, Ernährung und Stressabbau im Job. Plus: Ein exklusiver 4-Wochen-Trainingsplan mit Video-Workouts für Fitness, Mobilität und Schmerzfreiheit. Starten Sie jetzt zu mehr Wohlbefinden im Job und melden Sie sich kostenlos für den Bürofit-Newsletter an.

Porträt Alexandra Grauvogl im Fitnessstudio
Redakteurin Alexandra Grauvogl ist ehemalige Leistungssportlerin und geprüfte Fitnesstrainerin. © IPPEN.MEDIA

2. Raus aus der „Sitz-Falle“

Stundenlanges Sitzen zwingt den Körper in eine unnatürliche Haltung: Die Hüftbeuger verkürzen sich, die Brustmuskulatur zieht sich zusammen und der obere Rücken wird rund. Wirken Sie dem aktiv entgegen, indem Sie Ihrem Körper genau die entgegengesetzte Bewegung gönnen. Eine simple Dehnung für den Hüftbeuger im Ausfallschritt und ein bewusster Brust-Stretch im Türrahmen wirken wie ein Reset für Ihre Haltung.

Die starke Brustmuskulatur neigt zur Verkürzung, während die Gegenspieler an Rücken und Schultern meist schwächer ausgeprägt sind. Die Folge: Wir rutschen mit der Zeit automatisch in die typische „Schreibtisch-Haltung“ – die Schultern fallen nach vorn, der obere Rücken wird rund. Durch Dehnung der Körpervorderseite und Stärkung der Rückseite können wir ausgleichen und die Wirbelsäule entlasten.

Alexandra Grauvogl, Redakteurin und Fitnesstrainerin

3. Nutzen Sie den „Not-Aus-Knopf“ gegen Stress

Wenn das E-Mail-Postfach überquillt, ein wichtiges Meeting ansteht und der Druck steigt, reagiert unser Nervensystem mit einer Stressreaktion. Bei diesen autonom gesteuerten Prozessen haben wir kaum Möglichkeiten, bewusst zu regulieren. Die Atmung ist eine Ausnahme. Sie ist die einzige autonome Funktion, die wir bewusst modulieren können. Osteopathin und Heilpraktikerin Friederike Reumann erklärt, dass physiologisch betrachtet die Einatmung den Sympathikus aktiviert, der die Leistungsfähigkeit bei Stress und Gefahr steigert. Die Ausatmung wirkt auf den Vagusnerv und kann den Körper in kurzer Zeit über den Parasympathikus in einen Zustand der Ruhe und Erholung versetzen.

Und die bewusste Verlängerung der Ausatmung hat noch einen anderen Effekt: „Sie signalisiert dem Körper zusätzlich Sicherheit. Der Körper kann nur in diesem Sicherheitsmodus in die Ruhe und Regulation schalten“, so Reumann. Sie empfiehlt die „Ich atme ein, ich atme aus“-Technik als besonders einfache und effektive Atemübung für akute Stresssituationen:

  1. Aufrechte Haltung einnehmen: Setzen Sie sich aufrecht hin. In einer krummen Haltung kann sich das Zwerchfell nicht gut bewegen.
  2. Bewusstes Einatmen: Atmen Sie tief ein und sagen Sie sich dabei im Stillen ganz bewusst: „Ich atme ein“.
  3. Natürliche Atempause: Machen Sie nach dem Einatmen eine ganz natürliche Pause und warten Sie einfach ab, bis Ihr Körper von selbst den Impuls gibt, wieder auszuatmen.
  4. Bewusstes Ausatmen: Sobald dieser Ausatemimpuls kommt, atmen Sie aus und sagen sich dabei im Stillen: „Ich atme aus“

Sie wollen mehr Tipps zur Regulation des Nervensystems von Osteopathin Friederike Reumann? Machen Sie mit bei unserem Bürofit-Gewinnspiel. Der Preis: ein Exemplar von „Osteopathie für zu Hause – Nervensystem“ (Riva-Verlag, Juni 2026, 20 Euro).

4. Essen Sie für mehr Energie, nicht weniger!

Bye-bye, Mittagstief! Schwere, fettige Kantinenkost zwingt den Körper, wertvolle Energie für die Verdauung aufzuwenden – Energie, die dann im Gehirn für Fokus und Konzentration fehlt. Die Folge ist das berüchtigte Leistungstief am Nachmittag. Die Lösung ist ein leichtes, und trotzdem sättigendes und nährstoffreiches Mittagessen. Der „Bowl-Baukasten“ ist hier ideal: eine Basis aus Gemüse oder Blattsalaten, eine Proteinquelle (Hähnchen, Kichererbsen, Feta), komplexe Kohlenhydrate (Quinoa, Süßkartoffel) und gesunde Fette (Avocado, Nüsse).

Entscheidend für unsere Leistungsfähigkeit – egal ob körperlich oder mental – ist, dass wir unseren Körper mit den wichtigsten Nährstoffen versorgen, ohne ihn unnötig zu belasten. Das Baukasten-Prinzip einer Bowl erleichtert es Ihnen, die wichtigsten Komponenten zu kombinieren, ganz nach Ihrem Geschmack und mit der Möglichkeit, täglich zu variieren.

Alexandra Grauvogl

5. Füttern Sie Ihre Nerven, nicht den Stress

In stressigen Phasen verlangt unser Gehirn nach schneller Energie – meist in Form von Zucker. Dieser lässt den Blutzucker jedoch Achterbahn fahren und verstärkt innere Unruhe. Greifen Sie stattdessen zu „Nervennahrung“. „Komplexe Kohlenhydrate liefern gleichmäßiger länger anhaltende Energie für das Nervensystem“, erklärt Friederike Reumann. „Gleichzeitig halten sie den Blutzuckerspiegel konstant und vermeiden Unterzuckerung – einer der gefährlichsten Stressverstärker.“

Ihr Tipp: Ein Porridge aus Haferflocken (komplexe Kohlenhydrate und B-Vitamine fürs Nervensystem), Walnüssen (gesunde Fette fürs Gehirn), Beeren (Vitamine und Mineralstoffe, die im Stress verloren gehen).

6. Trinken Sie sich schlau und fit

Schon ein leichter Flüssigkeitsmangel kann zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen. Warten Sie nicht auf das Durstgefühl, denn dann ist es bereits zu spät. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt ca. 1,5 Liter pro Tag.

Doch im Büro ist für viele ein anderes Getränk mindestens genauso relevant wie Wasser: Kaffee! Hier entscheidet vor allem das Timing über die Wirkung. Trinken Sie Ihren ersten Kaffee erst 90 bis 120 Minuten nach dem Aufstehen. Wer sofort nach dem Aufwachen zur Tasse greift, stört das natürliche Stresshormon Cortisol und riskiert einen heftigen Koffein-Absturz am Nachmittag. Das zeigen mehrere chronobiologische Studien. Auch vor dem Frühstück ist Kaffee tabu: Eine Studie der University of Bath (2020) zeigt, dass starker Kaffee vor dem Essen die Blutzuckerreaktion auf das Frühstück um rund 50 Prozent verschlechtert.

Für einen erholsamen Schlaf sollte die letzte Tasse zudem mindestens 8 bis 10 Stunden vor dem Zubettgehen getrunken werden, was mit der biologischen Halbwertszeit von Koffein bei einem durchschnittlichen Erwachsenen begründet ist. Koffein stört laut Studien selbst 6 Stunden vor dem Schlafen die Nachtruhe massiv.

Mein Tipp: Wenn Sie anhaltenden Fokus ohne Herzrasen suchen, ist grüner Tee die bessere Wahl als Kaffee. Er enthält neben Koffein die Aminosäure L-Theanin. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass diese Kombination die selektive Aufmerksamkeit und kognitive Leistung präziser steigert als Koffein allein.

Alexandra Grauvogl

L-Theanin in grünem Tee glättet die aufputschende Wirkung des Koffeins, verhindert das typische „Zittern“ und sorgt für einen Zustand entspannter, lang anhaltender Konzentration, wie Studien zeigen.

7. Schaffen Sie ein Feierabend-Ritual

Genauso wichtig wie die Arbeit ist die Fähigkeit, sie mental zu beenden. Wer die Arbeit gedanklich mit nach Hause nimmt, kann nicht regenerieren. Schaffen Sie ein klares Ritual, das dem Gehirn signalisiert: „Jetzt ist Schluss.“ Das kann das bewusste Zuklappen des Laptops oder ein kurzer Spaziergang um den Block sein. Die Handlung selbst ist weniger wichtig als ihre Regelmäßigkeit. So lernt Ihr Körper mit der Zeit, dass jetzt die Phase der Erholung beginnt.

Friederike Reumann hat noch einen weiteren Tipp: „Wenn Sie abends einschlafen möchten und noch in diesem Grübelmodus sind, empfehle ich, ein Notizbuch am Bett zu haben, wo Sie ihre Gedanken aufschreiben und sie so symbolisch aus dem Kopf in das Heft übertragen.“ Dies gibt das Signal: „So, das ist jetzt weg, jetzt kann mein Kopf abschalten.“ Dann ist der Weg frei für die wohl wichtigste Stressabbau-Methode: ausreichend guter Schlaf.  

Wednesday, May 20, 2026

Feta im Check: Wie gesund er ist – und wer besser verzichten sollte



Feta steckt voller Kalzium, Protein und probiotischer Bakterien – und passt in fast jede Ernährung. Was das Kraftpaket aus Schafsmilch laut Studien wirklich kann.

Ein Strand am türkisblauen Meer, Olivenbäume, Essen auf der Terrasse in der Abendsonne – und auf dem Vorspeisen-Teller ein griechischer Salat mit Feta. Wer einmal in Griechenland Urlaub gemacht hat, kennt dieses Gefühl. Und wer weiß, dass die mediterrane Küche zu den gesündesten der Welt zählt, ahnt: Da steckt mehr dahinter als nur Geschmack. Neben den Kräften aus Olivenöl und frischem Gemüse steckt auch im Feta wertvolle Nährstoffpower – hier erfahren Sie mehr über unser Fit Food der Woche.  

Feta-Käse: Herstellung und geschützte Ursprungsbezeichnung

Feta ist ein weißer, in Salzlake gereifter Käse aus Griechenland – und seit 2002 eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) der Europäischen Union. Das bedeutet: Nur Käse, der auf dem griechischen Festland oder der Insel Lesbos hergestellt wird, darf offiziell „Feta“ heißen. Wer im Supermarkt zu „Balkankäse“ oder „Hirtenkäse“ greift, kauft ein ähnliches Produkt – aber eben nicht das Original.

Hergestellt wird Feta traditionell aus Schafsmilch, der bis zu 30 Prozent Ziegenmilch beigemischt werden darf. Die Milch wird pasteurisiert, mit Milchsäurebakterienkulturen versetzt und zu Bruch verarbeitet. Anschließend reift der Käse mindestens zwei Monate in Salzlake – das gibt ihm sein charakteristisches, würzig-saures Aroma. Außer Milch, Lab, Salz und Bakterienkulturen kommt nichts hinein. Konservierungsstoffe, Milchpulver oder Farbstoffe sind im echten Feta verboten.

Verwendete Quellen

Dieser Text soll auf Grundlage von wissenschaftlich ermittelten Daten zur Nährstoffzusammensetzung von Lebensmitteln, offiziell empfohlenen Referenzwerten zum jeweiligen Tagesbedarf und durch Studien belegte Wirkungen auf die Gesundheit über die Vor- und Nachteile von Lebensmitteln aufklären. Auf folgende Quellen wird sich dabei berufen:

Bundeslebensmittelschlüssel Datenbank des Max-Rubner-Instituts (BLSDB)
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
- Studien-Datenbanken, insbesondere PubMed

Nährwerttabelle Feta-Käse: Diese Nährstoffe stecken drin

Feta ist fettreich und liefert dabei bemerkenswert viele Mikronährstoffe. Rund 75 Prozent der Kalorien stammen aus Fett, ca. 23 Prozent aus Eiweiß. Kohlenhydrate sind so gut wie keine enthalten.

Der hohe Kalziumgehalt von 248 mg pro 100 g entspricht bereits einem Viertel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Auch Vitamin A und Vitamin B12 sind für ein Milchprodukt überdurchschnittlich gut vertreten. Der Jodgehalt von 78 µg pro 100 g ist ebenfalls beachtlich.

Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung von Feta-Käse (mind. 45 % Fett i. Tr.) pro 100 g (Quelle: BLSDB):

Nährwert/NährstoffMenge pro 100 Gramm
Energie284 kcal
Eiweiß15,7 g
Fett24,1 g
– davon gesättigte Fettsäuren16,1 g
– davon einfach ungesättigt5,1 g
– davon mehrfach ungesättigt1,1 g
– davon Omega-3-Fettsäuren0,24 g
– davon konjugierte Linolsäure0,21
Kohlenhydrate0 g
Wasser55,4 g
Cholesterin69,3 mg
Salz2,39 mg
Natrium957 mg
Kalzium248 mg
Phosphor223 mg
Kalium57 mg
Magnesium16,8 mg
Zink1,04 mg
Jod78 µg
Vitamin A (Retinol)275 µg
Vitamin B2 (Riboflavin)0,43 mg
Vitamin B120,44 µg
Vitamin K31,7 µg
Folat21 µg

22 Fit Foods im Check – gratis Sammlung

Oft halten Superfoods nicht, was sie versprechen. Unsere Fit Foods haben wissenschaftlich belegte Vorteile für die Gesundheit. Dieser Ratgeber stellt 22 von ihnen vor – inklusive einfacher Rezepte. Laden Sie sich die Sammlung als PDF jetzt kostenlos herunter.

Vorschaubild für eine Sammlung von 22 Fit Foods als kostenloser Download
Laden Sie sich die „Fit Food“-Sammlung jetzt kostenlos herunter. © IPPEN.MEDIA

5 wissenschaftlich belegte Vorteile von Feta-Käse

Visual Fit Food der Woche: Die gesundheitlichen Vorteile von Feta.
Die gesundheitlichen Vorteile von Feta. © IPPEN.MEDIA/IMAGO/imagebroker
  1. 🦴 Knochen: Feta liefert Kalzium und Phosphor in einem Verhältnis, das für den Knochenaufbau besonders günstig ist. 100 g enthalten 248 mg Kalzium und 223 mg Phosphor. Beide Mineralstoffe sind wesentliche Bausteine des Knochens und wirken dem Abbau der Knochendichte entgegen. Schaf- und Ziegenmilch weisen dabei einen höheren Kalzium- und Phosphorgehalt auf als Kuhmilch. 🎓 Studie
  2. 🦠 Darm und Immunsystem: Feta enthält lebende Milchsäurebakterien, darunter Lactobacillus plantarum, der laut Untersuchungen etwa 48 Prozent der Bakterienflora im Feta ausmacht. Diese Bakterien können im Darm krankmachende Keime wie E. coli und Salmonella hemmen und entzündungshemmende Prozesse unterstützen. Sie überleben auch extreme Bedingungen im Magen-Darm-Trakt, etwa Magensäure und Gallensalze. 🎓 Studie, Studie
  3. 💪 Körperzusammensetzung und Stoffwechsel: Feta gehört zu den Käsesorten mit dem höchsten Gehalt an konjugierter Linolsäure (CLA) – einer Fettsäure, die ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt. Sie ist laut Forschung mit einer günstigeren Körperzusammensetzung assoziiert: weniger Körperfett, mehr Muskelmasse. Zudem gibt es Hinweise auf eine mögliche schützende Wirkung gegenüber Diabetes und bestimmten Krebsarten. Feta aus Schafsmilch enthält dabei deutlich mehr CLA als Käse aus Kuhmilch. 🎓 Studie
  4. 🥩 Hochwertiges Protein: Mit knapp 16 g Protein pro 100 g ist Feta ein solider Proteinlieferant. Das Profil ist vollständig: Alle essenziellen Aminosäuren sind laut WHO-Bericht enthalten, darunter Leucin (1,66 g), Lysin (1,37 g) und Valin (1,15 g) – wichtige Bausteine für Muskelaufbau und -erhalt. Gleichzeitig ist Feta kalorienärmer als viele andere Käsesorten wie Parmesan oder Cheddar, was ihn für eine eiweißbetonte Ernährung interessant macht. 🎓 Studie
  5. 🩸 Wichtige Mikronährstoffe: Feta deckt mit 78 µg Jod pro 100 g mehr als die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs für Erwachsene (150 µg laut DGE). Jod ist essenziell für die Schilddrüsenfunktion und die Hormonproduktion. Dazu liefert Feta Vitamin B12 (0,44 µg / 100 g) – ein Vitamin, das ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt und für Nervensystem und Blutbildung unverzichtbar ist. Vitamin A (275 µg / 100 g) unterstützt Sehkraft, Immunsystem und Hautgesundheit. 🎓 Studie

Für wen ist Feta besonders geeignet – und für wen nicht?

Aufgrund der genannten Nährstoffe ist der Verzehr von Feta besonders gut geeignet für:

  • Menschen, die ihren Kalziumspeicher auffüllen möchten (z. B. bei erhöhtem Osteoporoserisiko)
  • Menschen mit erhöhtem Proteinbedarf, zum Beispiel Sportler und Ältere
  • Low Carb und ketogene Ernährungsweisen: Feta enthält praktisch keine Kohlenhydrate
  • Menschen mit leichter Laktoseintoleranz: Feta enthält weniger als 1 g Laktose pro 100 g und wird von vielen Betroffenen gut vertragen

Der größte Nachteil des Fetas liegt im hohen Salzgehalt: Rund 2,4 g Natriumchlorid pro 100 g sind ein beachtlicher Wert. Wer täglich größere Mengen verzehrt, kann damit schnell an die von der DGE empfohlene Obergrenze von 6 g Salz pro Tag stoßen. Besonders für Menschen mit Bluthochdruck oder Nierenerkrankungen ist das relevant.

Schwangere sollten zudem darauf achten, ausschließlich pasteurisierten Feta zu kaufen. Käse aus Rohmilch birgt ein erhöhtes Risiko für eine Kontamination mit Listeria monocytogenes, einem Bakterium, das in der Schwangerschaft gefährlich werden kann. Pasteurisierter Feta gilt hingegen als unbedenklich. Vorsicht ist außerdem für Menschen mit Kuhmilchallergie geboten: Da sich die Proteine von Schaf- und Kuhmilch strukturell ähneln, können auch auf Schafsmilchprodukte allergische Reaktionen auftreten.

Feta zubereiten: Was zu beachten ist

Feta muss nicht gekocht werden – er schmeckt pur, gegrillt, gebacken oder gebröselt auf Salaten. Den klassischen griechischen Salat mit Gurken, Tomaten, Zwiebeln, Oliven und Feta kennt wohl fast jeder. Diesen kann man auch leicht abgewandelt als Gemüse-Variante auf dem Grill zubereiten. Der leckere Melonen-Feta-Salat bringt sommerliche Frische auf den Tisch, Zucchini-Spaghetti mit Kirschtomaten und Feta lassen Low-Carb-Herzen höher schlagen.

Eine meiner liebsten Kombinationen mit Feta ist ein Rote-Bete-Salat – mit Rote Bete, gebröseltem Feta, Olivenöl und Walnüssen. Geschmacklich ein Genuss und voller Nährstoffe für Fitness sowie Herz- und Hirngesundheit.

Alexandra Grauvogl, Fitness-Redakteurin

Rote Bete, Olivenöl und Walnüsse haben wir im Rahmen der Serie „Fit Food der Woche“ bereits besprochen. Wenn Sie keinen weiteren Teil mehr verpassen wollen, melden Sie sich hier kostenlos für meinen Newsletter Einfach fit! an:

Hallo, ich bin Alexandra Grauvogl,
als ehemalige Ski-Rennfahrerin und ausgebildete Fitnesstrainerin beschäftige ich mich seit über 20 Jahren mit Fitness, Ernährung, Gesundheit sowie mentalem Wohlbefinden. In meinem Newsletter „Einfach fit!“ teile ich meine Erfahrungen und Empfehlungen mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. Und keine Angst, im Newsletter geht es nicht um Spitzensport, sondern um einfache Tipps und Tricks für ein gesundes und fittes Leben, von denen auch Sie profitieren können. Ich freue mich auf Sie!

Hier können Sie sich kostenlos für „Einfach fit!“ anmelden

Alexandra Grauvogl, Redakteurin und Ex-Leistungssportlerin
Alexandra Grauvogl, Redakteurin und Ex-Leistungssportlerin © McFit

Ein paar allgemeine Hinweise zur Zubereitung und Lagerung von Feta:

  • Einwässern: Wer den Salzgehalt reduzieren möchte, legt den Feta 30 Minuten in frisches Wasser. Er verliert etwas Aroma, aber auch Salz.
  • Nicht zu lange erhitzen: Beim Backen oder Braten schmilzt Feta nicht wie andere Käsesorten – er wird außen goldbraun und innen cremig, wenn er bei ca. 200 °C gebacken wird.
  • Aufbewahrung: Feta hält sich im Original-Brinesud deutlich länger. Wer ihn ohne Lake kauft, bewahrt ihn in einem Behälter mit leicht gesalzenem Wasser auf. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Feta richtig lagern.

Rezept: Gebackener Feta mit Kirschtomaten und frischen Kräutern

Zutaten (für 2 Personen):

  • 200 g Feta (1 Block)
  • 200 g Kirschtomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 kleine Knoblauchzehe (fein gehackt)
  • Frischer Thymian oder Rosmarin nach Geschmack
  • Schwarzer Pfeffer
  • 2 Scheiben Vollkornbrot zum Servieren (optional)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Feta-Block in eine kleine Auflaufform legen. Kirschtomaten rundherum verteilen.
  3. Mit Olivenöl beträufeln, Knoblauch, Oregano und frische Kräuter darüberstreuen. Mit Pfeffer würzen (kein zusätzliches Salz nötig – der Feta bringt genug mit).
  4. Im Ofen 20–25 Minuten backen, bis der Feta leicht goldbraun und die Tomaten aufgeplatzt sind.
  5. Direkt aus der Form servieren – mit Brot zum Dippen oder als Beilage zu Salat.

Mediterrane Ernährung – der umfangreiche Ratgeber

Laden Sie sich hier unseren kostenlosen PDF-Ratgeber zur mediterranen Ernährung herunter – mit einem Überblick über die Lebensmittel, die die Mittelmeerkost ausmachen (inklusive Rezepten), praktischen Tipps und Informationen zu den gesundheitlichen Vorteilen.

Laden Sie sich HIER kostenlos den Ratgeber „Mediterrane Ernährung“ als PDF herunter
Laden Sie sich in der PDF-Bibliothek kostenlos den Ratgeber „Mediterrane Ernährung“ herunter. © IPPEN.MEDIA

Tipp: Wer mag, gibt zum Schluss einen Spritzer Zitronensaft und etwas frisches Basilikum darüber.

Übrigens: Auch Mozzarella und Hüttenkäse sind besonders gesunde Käsesorten.