You plan to move to the Philippines? Wollen Sie auf den Philippinen leben?

There are REALLY TONS of websites telling us how, why, maybe why not and when you'll be able to move to the Philippines. I only love to tell and explain some things "between the lines". Enjoy reading, be informed, have fun and be entertained too!

Ja, es gibt tonnenweise Webseiten, die Ihnen sagen wie, warum, vielleicht warum nicht und wann Sie am besten auf die Philippinen auswandern könnten. Ich möchte Ihnen in Zukunft "zwischen den Zeilen" einige zusätzlichen Dinge berichten und erzählen. Viel Spass beim Lesen und Gute Unterhaltung!


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Thursday, August 20, 2026

9,5 Milliarden Euro pro Jahrgang: Warum die Rente mit 63 zum Machtkampf wird


Die Zahl 63 ist Etikettenschwindel. Wer heute abschlagsfrei früher in Rente gehen will, muss 64,5 Jahre alt sein, künftig 65. Trotzdem tobt um genau dieses Symbol gerade der härteste verteilungspolitische Machtkampf der Legislatur und er hat einen Preis: 9,5 Mrd. Euro pro Rentenjahrgang. Mindestens sieben Ministerpräsidenten stemmen sich gegen die geplante Streichung der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren.   

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit Partner Business Punk

Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke brachte den Widerstand auf den Punkt: „45 Jahre sind ein langes Arbeitsleben. Das muss für eine Rente ohne Abschläge reichen.“ Sein Instagram-Post ging viral, der ökonomische Gegenwind blieb trotzdem eiskalt. Die Kritik kommt vor allem aus Ostdeutschland, wo laut BR viele Beschäftigte schon mit 16 Jahren ins Arbeitsleben eingestiegen sind und entsprechend lange Versicherungsverläufe vorweisen können. Genau diese Biografien sind der emotionale Kern des Widerstands, denn sie lassen sich politisch leicht als Fälle von Lebensleistung erzählen, auch wenn die Datenlage ein  di fferenzierteres Bild zeichnet.   

Die Zahl 63 und Miniaturfiguren von Senioren
Warum die Rente mit 63 zum Machtkampf wird © imago stock&people

Viele Ökonomen sind sich einig, die Politik nicht

Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zählt die abschlagsfreie Frührente zum finanziell wichtigsten Baustein der gesamten Rentenreform. Seine Warnung ist unmissverständlich: „Ohne das Element ist die Rentenreform tot.“ Das ist keine akademische Randnotiz, sondern eine direkte Kampfansage an sieben Landesregierungen. Viele Ökonomen und Fachleute sprechen sich laut Medienberichten für eine Streichung der abschlagsfreien Frührente aus und genau darin liegt die Brisanz: Selten steht eine derart breite ökonomische Übereinstimmung derart offen gegen eine Länderfront aus Regierungschefs. Der Konflikt hat eine handfeste ökonomische Basis. Laut BR nutzt etwa jeder dritte Altersrentner die Frührente, jährlich 250.000 bis 280.000 Menschen.   

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung kostet das System dadurch zusätzlich 3,5 Mrd. Euro pro Jahr, umgelegt auf einen einzelnen Beitragszahler sind das laut BILD rund 40 Euro jährlich. Wichtig für die Einordnung: Die abschlagsfreie Rente wird nicht ausschließlich über Rentenbeiträge finanziert, sondern zusätzlich über Steuermittel, weshalb diese Modellrechnung nur eine Annäherung liefert. Über einen kompletten Jahrgang gerechnet, vom Renteneintritt bis zum Lebensende, summiert sich das laut DIW-Studie auf 9,5 Mrd. Euro Einsparpotenzial, plus 125.000 zusätzliche Vollzeitkräfte, weil Menschen länger arbeiten und dem Arbeitsmarkt erhalten bleiben.

Wer wirklich profitiert, ist nicht der Maurer

Die Frührente wurde als Zugeständnis an Menschen mit harten Berufen verkauft, Maurer, Fliesenleger, Pflegekräfte. Die Datenlage zeichnet ein anderes Bild: Überdurchschnittlich profitieren Männer, Besserverdienende und Menschen mit stabilen, ungebrochenen Erwerbsbiografien.   

Das verschiebt die Debatte aus Sicht mancher Ökonomen von Fürsorge zu Umverteilung nach oben, ein Punkt, den die ostdeutschen Kritiker bislang ausblenden. Gerade tendenziell gesunde Personen mit durchgängigen Erwerbsverläufen nutzen das Instrument überproportional, während die ursprüngliche Zielgruppe der körperlich Belasteten in den Zahlen deutlich unterrepräsentiert bleibt, ein Befund, der die politische Erzählung von der verdienten Frührente für harte Berufe empfindlich ins Wanken bringt.

Was der Beitragssatz konkret kostet

Eine Prognos-Studie beziffert den Effekt auf den Beitragssatz: 0,4 bis 0,5 Prozentpunkte weniger, wenn die Frührente fällt. Für 2030 hieße das 19,5 statt 20 Prozent. Bei einem Bruttoeinkommen von 4.500 Euro monatlich sind das rund elf Euro weniger Abzug, Monat für Monat, planbar für die private Vorsorge.     

Diese Differenz zeigt laut Focus, wie sich private Vorsorge etwa über einen breit gestreuten ETF-Sparplan aufbauen liesse, wie ihn Verhaltensökonom Hartmut Walz mit seiner KISS-Methode beschreibt: einfach halten, global investieren, jahrzehntelang laufen lassen. Erst in den letzten zehn Jahren vor dem geplanten Ruhestand setzt Walz‘ Methode auf schwankungsärmere Bausteine wie Anleihen, um das Portfolio abzusichern. Diese individuelle Vorsorgestrategie ersetzt keine politische Lösung, zeigt aber laut Walz, dass der Verlust der abschlagsfreien Frührente teilweise ausgleichbar sein könnte, wenn die eingesparten Beitragspunkte in private Vorsorge umgeleitet würden statt im Konsum zu verpuffen.

Business Punk Check

Die Landesfürsten spielen ein Nullsummenspiel mit fremdem Geld. Sieben Ministerpräsidenten verteidigen ein Privileg, das laut Datenlage überproportional gesunden, gut verdienenden Männern nutzt, nicht der viel zitierten Fliesenlegerin aus Cottbus. Das ist keine Sozialpolitik, das ist Klientelpolitik mit Ost-Anstrich. Für Unternehmen und Beitragszahler zählt eine Zahl: Die DIW-Studie beziffert ein Einsparpotenzial von 9,5 Mrd. Euro pro Rentnerjahrgang, die Rente mit 63 wird aus Beiträgen und Steuermitteln finanziert.   Wer als Arbeitgeber auf sinkende Lohnnebenkosten hofft, sollte die Illusion begraben, solange Landesregierungen das Reformkernstück blockieren. Entscheider in Personalabteilungen tun gut daran, ihre Fachkräfteplanung nicht auf einen fixen Renteneintritt bei 63 oder 65 zu bauen, sondern auf Szenarien mit Verzögerung. Die eigentliche Frage lautet nicht, ob die Reform kommt, sondern wie viele Ausnahmeregelungen sie am Ende zerschießen.

Thursday, July 30, 2026

Rente im August 2026: Diese vier Änderungen betreffen Millionen Rentner direkt

Im August 2026 greifen mehrere Änderungen für Rentner: höhere Bezüge, steigende Krankenkassenbeiträge, neue Jahrgänge in der Altersrente und ablaufende Steuerfristen. Was wirklich zählt.

München – Der August 2026 bringt für Millionen Rentner gleich mehrere Veränderungen auf einmal. Die Rentenerhöhung vom Juli wirkt erstmals einen vollen Monat, die IKK classic hebt ihren Zusatzbeitrag an, bestimmte Jahrgänge können erstmals in Rente gehen – und wer seine Steuererklärung für 2025 noch nicht abgegeben hat, riskiert Verspätungszuschläge.   Content-Partnerschaft

Dieser Artikel entstand in einer Content-Partnerschaft mit Business Punk

Nicht alle vier Punkte sind neue Gesetze, die am 1. August in Kraft treten. Teilweise werden Beschlüsse aus dem Juli erst jetzt auf dem Konto sichtbar oder durch ablaufende Fristen spürbar.     

Die Rente ist immer im Wandel
Im August 2026 greifen mehrere Änderungen für Rentner. © IMAGO/Michael Bihlmayer

Im Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent. Der aktuelle Rentenwert kletterte von 40,79 Euro auf 42,52 Euro. Bei 1.000 Euro Bruttorente bedeutet das ein Plus von 42,40 Euro, bei 1.500 Euro sind es 63,60 Euro mehr. Was tatsächlich ankommt, hängt von Kranken- und Pflegeversicherung sowie möglicher Steuerlast ab.

Rentenerhöhung: Jetzt wirkt sie komplett

Wer seine Rente vorschüssig erhält – das betrifft alle mit Rentenbeginn bis März 2004 –, bekommt die August-Zahlung bereits am 31. Juli 2026. Bei nachschüssiger Zahlung, also Rentenbeginn ab April 2004, geht das Geld am 31. August aufs Konto. Die Rentenanpassungsmitteilungen wurden bis Ende Juli verschickt.   

Wer Anfang August noch kein Schreiben hat, sollte beim Rentenversicherungsträger nachfragen. Geprüft werden müssen Bruttorente, Erhöhungsbetrag und Abzüge für Kranken- und Pflegeversicherung. Auch die Kinderzahl kann wichtig sein, weil Eltern mit mehreren berücksichtigungsfähigen Kindern niedrigere Pflegeversicherungsbeiträge zahlen.

Die Mitteilung ist eine verbindliche Entscheidung – Widerspruch ist innerhalb eines Monats möglich. Da viele Schreiben im Juli zugestellt wurden, endet die Frist in zahlreichen Fällen im August.

IKK classic erhöht Zusatzbeitrag ab August

Die IKK classic hebt ihren Zusatzbeitrag zum 1. August 2026 von 3,40 auf 3,85 Prozent an. Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent würde das rechnerisch einen Gesamtbeitrag von 18,45 Prozent ergeben – sofern die IKK classic die Erhöhung tatsächlich umsetzt. Die Erhöhung um 0,45 Prozentpunkte trifft Beschäftigte, Selbstständige und Rentner gleichermaßen.

Bei pflichtversicherten Rentnern teilen sich Rentenversicherungsträger und Rentner den Beitrag je zur Hälfte. Der eigene Anteil steigt damit um 0,225 Prozentpunkte der Bruttorente – bei 1.500 Euro sind das rund 3,38 Euro monatlich, bei 2.000 Euro etwa 4,50 Euro. Allerdings greifen die höheren Abzüge bei pflichtversicherten Rentnern erst zwei Monate später.

Die Erhöhung zum 1. August wird regulär erst mit der Rentenzahlung für Oktober berücksichtigt. August und September werden noch mit dem alten Zusatzbeitrag berechnet. Bei freiwillig Versicherten oder weiteren beitragspflichtigen Einnahmen können andere Zeitpunkte gelten, so Gegen Hartz.

Betroffene sollten nicht nur den Rentenbetrag, sondern auch Schreiben und Beitragsbescheide der Krankenkasse prüfen. Bei Erhöhung des Zusatzbeitrags besteht ein Sonderkündigungsrecht. Für den Wechsel wird die Mitgliedschaft bei der neuen Kasse beantragt, die dann das Verfahren übernimmt.

Der Rente-Newsletter: Wege in die Frührente
Wichtige Entwicklungen rund um Ihre Rente erhalten Sie wöchentlich am Mittwoch. Eine kurze Registrierung genügt.

Ein niedriger Zusatzbeitrag allein sollte aber nicht entscheidend sein. Unterschiede bei Bonusprogrammen, Satzungsleistungen, Geschäftsstellen und Erreichbarkeit können für ältere oder chronisch kranke Menschen wichtiger sein. Wer einen Wahltarif abgeschlossen hat, muss mögliche Bindungsfristen prüfen.

Jahrgang 1960: Regelaltersrente beginnt

Der Geburtsjahrgang 1960 erreicht die Regelaltersgrenze mit 66 Jahren und vier Monaten. Menschen des Jahrgangs 1960 erreichen ihre Regelaltersgrenze mit 66 Jahren und vier Monaten. Je nach genauem Geburtsdatum können sie bei erfüllter Wartezeit ab August 2026 oder in den Folgemonaten die reguläre Altersrente beziehen.  

Wer genau am 1. April 1960 geboren wurde, erreicht die Altersgrenze bereits mit Ablauf des Vortages und kann ebenfalls zum 1. August in die Regelaltersrente wechseln. Voraussetzung sind mindestens fünf Jahre mit anrechenbaren Versicherungszeiten. Die Rente muss beantragt werden und beginnt nicht automatisch. Auch ein vorzeitiger Rentenstart ist im August möglich. Langjährig Versicherte mit mindestens 35 Versicherungsjahren können die Altersrente ab 63 beziehen.