Ratten im Garten sind ein ernstes Problem – doch Fallen müssen nicht sein. Experten setzen auf natürliche Methoden, die wirklich funktionieren.
Sobald die Temperaturen steigen, verbringen viele Menschen mehr Zeit im Garten oder auf der Terrasse. Doch mit den warmen Monaten kommen auch ungebetene Gäste: Ratten und Mäuse tauchen in Grünanlagen auf und können nicht nur Pflanzen erheblich beschädigen, sondern auch Krankheiten übertragen. Wer Ratten im Garten vertreiben möchte, muss dabei nicht zwingend zur Falle greifen. Ratten werden vor allem durch drei Dinge angelockt: Nahrung, Wasser und Unterschlupf. Offene Müllbehälter, Komposthaufen, heruntergefallene Früchte oder stehengelassenes Haustierfutter wirken auf Nager wie ein gedeckter Tisch. Dicht bewachsene Ecken, gestapeltes Holz oder ungenutzte Schuppen bieten willkommene Verstecke. Hat eine Ratte erst eine solche Komfortzone entdeckt, siedelt sie sich schnell an. Die gute Nachricht: Mit einigen gezielten Maßnahmen lässt sich das verhindern. Wer verdächtige Löcher im Gartenboden entdeckt, sollte rasch handeln, denn Ratten richten an Gemüsebeeten großen Schaden an
Eine aufgeräumte Gartenanlage ist die wichtigste Basis gegen Ratten
Der erste und wirksamste Schritt ist das Beseitigen aller Nahrungsquellen und Verstecke. Müllbeutel sollten niemals offen im Garten liegen, stattdessen sollten verschließbare Mülleimer eingesetzt werden. Wer draußen isst, sollte Speisereste konsequent aufräumen und Futternäpfe von Haustieren nach dem Füttern wieder ins Haus holen.
Auch regelmäßige Gartenpflege zahlt sich aus: Heruntergefallene Früchte gehören unverzüglich entfernt, Sträucher und Pflanzen sollten regelmäßig zurückgeschnitten werden, damit keine dunklen Rückzugsorte entstehen. Wer seinen Garten sauber hält, macht ihn für Ratten schlicht unattraktiv.
Regelmäßige Kontrolle: So erkennen Sie Rattenbefall früh
Denver Urban Gardens (DUG), eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Gemeinschaftsgärten, hat einen Ratgeber veröffentlicht, der konkrete Empfehlungen zur Vorbeugung von Nagetieren enthält. Demnach ist das Frühjahr, noch vor der neuen Bepflanzungssaison, der ideale Zeitpunkt für eine gründliche Inspektion des Gartens.
