Nicht Schmelzkäse: Warum alter Cheddar und Parmesan überraschende Superfoods für den Darm sind
Von Cheddar bis Camembert: Einige unserer Lieblingssorten bergen ein überraschendes Geheimnis für eine bessere Verdauung.
Reading – Großbritannien ist eine Nation von Käseliebhabern: Rund 65 Prozent der Bevölkerung essen ihn mehr als einmal pro Woche. Doch viele dürfte überraschen, dass dieses Grundnahrungsmittel zugleich ein heimliches Superfood ist. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass die Mikroorganismen in verschiedenen Käsesorten auch die Darmgesundheit auf überraschende Weise fördern könnten.
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Dieser Artikel von Damon Syson entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk
Wissenschaftler der Universität Reading verfolgten die mikrobiellen und biochemischen Veränderungen während der Reifung dreier britischer Käsesorten. Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass einige der Bakterien, die für die Entwicklung des unverwechselbaren Geschmacksprofils der jeweiligen Sorte verantwortlich sind, auch gesundheitsfördernd sein könnten.
Sie könnten „möglicherweise Verbindungen produzieren, die mit einer Verringerung von Entzündungen, der Regulierung des Cholesterinspiegels und der Steuerung des Appetits in Verbindung stehen“.
„Die Theorie besagt, dass Käse gewissermaßen als Träger und Schutz für [gute] Bakterien dient“, sagt Stephanie Moore, klinische Ernährungsberaterin, Gesundheitscoach und Autorin von Eat Your Brain Happy. „Bestimmte Familien von Mikroorganismen, die in Käse vorkommen – insbesondere die Familien Bifidobacterium und Lactobacillus –, wirken sich wahrscheinlich positiv aus, während sie das Verdauungssystem passieren.“
Die Käseherstellung beginnt grundsätzlich damit, dass der Milch Mikroorganismen zugesetzt werden. Je nachdem, welche Käsesorte entstehen soll, impfen die Käser die Milch mit unterschiedlichen Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien.
Anschließend bestimmen die Lagerungsbedingungen während der Reifung, die Umhüllung des Käses und alle weiteren Milchzusätze den Verlauf der Fermentation und fördern die Vermehrung unterschiedlicher Mikroorganismenfamilien. Es ist ein komplexer Prozess mit vielen Variablen – deshalb gibt es so viele verschiedene Käsesorten. Doch welche sind am besten für den Darm?
