You plan to move to the Philippines? Wollen Sie auf den Philippinen leben?

There are REALLY TONS of websites telling us how, why, maybe why not and when you'll be able to move to the Philippines. I only love to tell and explain some things "between the lines". Enjoy reading, be informed, have fun and be entertained too!

Ja, es gibt tonnenweise Webseiten, die Ihnen sagen wie, warum, vielleicht warum nicht und wann Sie am besten auf die Philippinen auswandern könnten. Ich möchte Ihnen in Zukunft "zwischen den Zeilen" einige zusätzlichen Dinge berichten und erzählen. Viel Spass beim Lesen und Gute Unterhaltung!


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Wednesday, October 7, 2026

Warum ein Tag ohne Arbeit dein Leben positiv verändert


Die Woche hat sieben Tage. Das ist kein Zufall der Verwaltung, sondern ein Zyklus, der älter ist als jeder Kalender, den wir heute verwenden.

Ein Zyklus braucht einen Abschluss.

Wer durchgehend arbeitet, sammelt Ergebnisse, die er selbst nie betrachtet. Die Woche endet, eine neue beginnt, und zwischen beiden liegt kein Moment, in dem das Geschaffene angesehen und gewürdigt wird. Nach einem Jahr steht viel da. Erlebt wurde wenig davon.

Das Gebot dazu ist alt und einfach. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Werke tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag.

Die Wortwurzel von Schabbat bedeutet ablassen, aufhören, ruhen. Wichtig ist das man nicht seinen Geschäften nachgeht.

Und dieser Gedanke war einmal revolutionär.

Im Altertum kannte niemand einen wöchentlichen Ruhetag. Die Griechen verspotteten die Juden als Faulenzer, weil diese einen Tag in der Woche ruhten. Erst allmählich übernahmen andere Völker die Idee.

Das Gebot nennt den siebten Tag. In der Zählung, die diesem Gebot zugrunde liegt, beginnt die Woche am Sonntag. Der siebte Tag ist damit der Samstag, und genau dort liegt der Schabbat bis heute.

Der Sonntag ist der erste Tag. Die frühen Christen verlegten die Versammlung auf diesen Tag, weil die Auferstehung auf ihn fällt, und Konstantin machte ihn im Jahr 321 zum staatlichen Ruhetag.

Was an einem solchen Tag geschieht, kennt jeder, der ihn einmal wirklich gehalten hat. Die Hast fällt ab. Gespräche werden länger. Die Familie ist tatsächlich anwesend statt nur im selben Raum. Und irgendwann tritt eine Stille ein, in der die Fragen auftauchen, die unter der Woche keinen Platz hatten.

Genau dort liegt der eigentliche Zweck.

Ein Mensch, der sechs Tage in der Bewegung steht, verliert den Überblick über die Richtung. Er funktioniert gut und weiß immer weniger, wofür. Der Ruhetag stellt die Richtung wieder her. Er bringt zurück, was im Betrieb untergeht: Besonnenheit, Dankbarkeit, Frieden, das Gespür für das Wesentliche.

Bemerkenswert ist dabei die Reihenfolge. Diese Einsicht stand Jahrtausende vor jeder Messung fest. Beobachtung im lebenden Menschen über viele Generationen ist eine eigene Form von Wissenschaft, und sie braucht keine Geräte.

Noch etwas gehört zu diesem Tag.

Die Überlieferung versteht ihn als Tag, der dem Schöpfer gewidmet ist. Darin liegt mehr als eine fromme Geste. Wer einen Tag lang aufhört, selbst zu wirken, erkennt wieder, dass vieles ohne sein Zutun geschieht. Das Getreide wächst, das Herz schlägt, die Erde dreht sich. Diese Erfahrung richtet einen Menschen anders aus als jede Planung.

Und wer seine Richtung wiederfindet, findet gewöhnlich auch den Sinn wieder, der ihm unter der Woche abhandengekommen ist.

Die Tradition kennt diesen Rhythmus übrigens in mehreren Größenordnungen. Der siebte Tag der Woche gehört der Ruhe, und ebenso jedes siebte Jahr den Feldern, damit der Boden sich erholt.

Was für den Acker gilt, gilt für den Menschen.

Sechs Tage gehören dem Werk. Einer gehört dem, Architekten des Universums.

The week has seven days. This is not an administrative coincidence, but a cycle older than any calendar we use today.


A cycle requires closure.



Those who work continuously amass results they never actually examine. The week ends, a new one begins, and between them lies no moment to view and appreciate what has been created. After a year, there is much to show for it—yet little of it was truly experienced.


The commandment regarding this is ancient and simple: Six days you shall labor and do all your work; the seventh day is a day of rest.


The root of the word "Shabbat" signifies desisting, ceasing, and resting. The crucial point is that one does not attend to one's business affairs.


And this idea was once revolutionary.


In ancient times, no one knew of a weekly day of rest. The Greeks mocked the Jews as idlers because they rested one day a week. Only gradually did other peoples adopt the idea.


The commandment specifies the seventh day. In the reckoning underlying this commandment, the week begins on Sunday. Thus, the seventh day is Saturday, and that is precisely where Shabbat falls to this day.


Sunday is the first day. Early Christians shifted their gatherings to this day because the Resurrection occurred then, and in 321 AD, Constantine established it as an official day of rest.


Anyone who has truly observed such a day knows what happens on it. The rush falls away. Conversations lengthen. Family members are genuinely present, rather than merely occupying the same room. And eventually, a silence sets in—a silence that allows questions to surface for which there was no room during the busy week.


That is precisely where the true purpose lies.


A person who spends six days in constant motion loses sight of the direction they are taking. They function efficiently, yet know less and less what it is all for. The day of rest restores one’s sense of direction. It brings back what gets lost in the daily grind: composure, gratitude, peace, and a feeling for what truly matters.


The sequence here is remarkable. This insight was established millennia before any form of measurement existed. Observing living human beings over many generations constitutes a form of science in its own right—one that requires no instruments.


There is something else to this day, too.


Tradition regards it as a day dedicated to the Creator. There is more to this than a mere pious gesture. Anyone who stops acting on their own behalf for a day comes to realize once again that much happens without their intervention. The grain grows, the heart beats, the earth turns. This experience reorients a person in a way that no amount of planning can.


And those who rediscover their direction usually also rediscover the sense of purpose that may have slipped away during the week.


Incidentally, tradition recognizes this rhythm on various scales. The seventh day of the week is set aside for rest, just as every seventh year belongs to the fields, allowing the soil to recover.


What applies to the field applies to the human being.


Six days belong to work. One belongs to the Architect of the Universe.